Frauen SWG-Pokal Endspiel: HSG Wettenberg kann befreit aufspielen
17.02.2012 » 1. FrauenBezirksoberligist trifft im Frauen-Bezirkspokal-Finale auf die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen
(tis). Klar verteilt sind die Rollen vor dem Endspiel des Handball-Bezirkspokals der Frauen. Oberligist HSG Dutenhofen/Münchholzhausen trifft auf den Bezirksoberligisten HSG Wettenberg.
Anpfiff in der Sporthalle der Theodor-Koch-Schule in Grünberg ist am Samstag um 16 Uhr. Dutenhofens Trainer Christian Grzelachowski hat trotz des Zweiklassenunterschieds Respekt vor dem Gegner: "Wettenberg ist auf jeden Fall eine Mannschaft mit Landesliga-Niveau. Sie spielen eine sehr gute Runde und stehen nicht umsonst an der Spitze." Diese Worte freuen Michael Pohl, den Vater des Wettenberger Erfolges: "Natürlich höre ich als Trainer so was gerne. Aber wir setzen uns nicht unter Druck und können gegen Dutenhofen ganz befreit aufspielen."
Beide Teams werden nicht in Bestbesetzung antreten. Bei den Grün-Weißen ist zwar Johanna Müller wieder gesund aus ihrem Urlaub zurückgekehrt, aber inwieweit Therese und Dorothee Blasig eingesetzt werden können, scheint fraglich. Grzelachowski rechnet eher nicht mit den beiden Schwestern, die bereits am Wochenende beim 26:20-Sieg gegen Böddiger fehlten.
Zudem werden auch Spielerinnen aus beruflichen Gründen nicht auflaufen können. Deshalb kommen eventuell Akteurinnen aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Beim Außenseiter aus Wettenberg muss Pohl auf seine verletzten Töchter Jana und Theresa verzichten.
"Wir haben ganz normal unser Trainingsprogramm abgespult und wollen nur nach uns gucken", sagt der Dutenhofener Coach. Ähnlich sieht es beim Bezirksoberliga-Tabellenführer aus. "Ich habe Dutenhofen einmal beobachtet. Wir wissen, dass wir es mit einer sehr guten Mannschaft zu tun bekommen", bemerkt Pohl.
Ohnehin ist für beide Trainer der Pokal nur ein Bonus. "Wichtiger ist für uns natürlich die Liga, denn wir wollen aufsteigen", erklärt Pohl, während Grzelachowski deutlich macht: "Wir wollen an die guten Leistungen aus den letzten Spielen anknüpfen und natürlich den Cup gewinnen."
Quelle Wetzlarer Neue Zeitung vom 17.2.2012


