Vorschau Oberliga Männer: Emotion pur in Wettenberg
28.01.2012 » 1. MännerSaul-Truppe empfängt Grün-Weiße zum Derby
(mri) Die Handballfreunde in Mittelhessen haben am kommenden Wochenende die Qual der Wahl. Während in der Landesliga alle heimischen Vertreter direkt aufeinander treffen, geht es zeitgleich auch in der Oberliga um wichtige Punkte. Dabei streiten die Tabellennachbarn aus Wettenberg und Dutenhofen/Münchholzhausen um wichtige Punkte im Abstiegskampf.
HSG Wettenberg - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (Samstag, 20.00 Uhr, Sporthalle Gesamtschule Launsbach):
In der mit Spannung erwarteten Partie stehen sowohl die HSG Wettenberg (14:16 Punkte, Platz acht) als auch die Bundesligareserve der HSG Wetzlar (12:16 Punkte, Platz neun) unter Zugzwang. Bei zu erwartenden fünf Absteigern ist das Derby ohne Wenn und Aber eine Partie von besonderer Bedeutung, stehen doch beide Teams nur knapp vor den Abstiegsrängen. Während sich für die Wettenberger im Heimspiel die Chance zur Wiedergutmachung für die enttäuschende Abwehrleistung im letzten Spiel (35:38 in Bruchköbel) bietet, dürfte der Stachel der deftigen Hinspielpleite bei den Grün-Weißen (23:33) noch immer tief sitzen. Ein intensiv geführtes Derby darf also erwartet werden. Gäste-Trainer Thomas Wallendorf sieht dabei Vorteile auf Seiten der Gastgeber und verweist augenzwinkernd auf die Tabelle. „Aufgrund der Tabellensituation ist Wettenberg Favorit. Sie sind eine eingespielte Mannschaft und können immer auf die A-Jugendliche zurückgreifen und haben einen großen Kader.“ Sein Kontrahent Martin Saul hofft darauf, dass sich sein Team schon gegen Dutenhofen für die verkorkste Defensiv-Darbietung der Vorwoche rehabilitieren kann. „Wenn man ohne Abwehr und ohne Torwart spielt, kann man in Bruchköbel nicht gewinnen. Das wird uns so nicht nochmal passieren“, so der Pädagoge, der von den Torleuten, bis über die starken Chris Grundmann und Philipp Schneider am Kreis und den ausgebufften Rückraum mit einem starken Gegner rechnet. Dabei hofft er auf die Rückkehr von Thomas Weber, Simon Wingefeld und Matthias Worms. Wallendorf hingegen bangt noch um die grippekranken Julian Wallwaey und Hendrik Schaus.


